Werteorientiert Führen

Werteorientiert führen – eine Tür mit sieben Schlüsseln

Führungskräfte, die werteorientiert führen, …

Schlüssel 1:

… sind authentisch und führen sich selbst. Ihre Stärken, Schwachpunkte, Gedanken und Emotionen kennen und manövrieren sie geschickt. Mit Misserfolgen arbeiten sie offensiv. Das macht sie glaubwürdig, und ihre Mitarbeiter und Vorgesetzten wissen, woran sie sind.

Schlüssel 2:

… überzeugen mit natürlicher Autorität. Hierfür gibt es keine Pauschallösungen, sondern nur ihren eigenen Weg. Ihre Überzeugungskraft ist das Ergebnis ihrer Integrität und Ausstrahlung.

Schlüssel 3:

… sind Integrator. Das bedeutet, Entscheidungen zu treffen im Einklang mit sich selbst, im Sinne des Unternehmens und im Team so kooperativ wie möglich – egal, ob diese Entscheidungen unbequem sind oder nicht. Es geht um Verantwortung.

Schlüssel 4:

… schaffen mit klaren Strukturen und Abläufen den Rahmen für Empathie, Menschlichkeit und gesellschaftliches Engagement.

Schlüssel 5:

… tun, was Sinn macht. Für sie selbst und für ihre Mitarbeiter. Ihre Perspektive, ihre Aufgabe, die Erwartungen von Kunden und Geschäftsführung – alles ist klar und mehr als ein Lippenbekenntnis: Der Zweck ihres Unternehmens ist die Quelle ihrer Handlungen.

Schlüssel 6:

… sorgen dafür, dass jeder an seinem Platz ist. Sie haben das Unternehmen und seine Entwicklung im Blickfeld, kennen ihren Beitrag und den einzigartigen Beitrag, den ihre Mitarbeiter leisten. Besonderheiten, unterschiedliche Interessen und Erwartungen gilt es zu integrieren.

Schlüssel 7:

… erkennen Komplexität, kommunizieren achtsam und schaffen Verbindung zwischen Menschen. Die Unternehmensausrichtung nach Werten und Visionen bringt es mit sich, dass der Einzelne mitdenkt, sich stärker mit Entscheidungen auseinandersetzt, verstehen und dahinterstehen will. Die Eigendynamik ist groß, Veränderungen sind schnell. Klassische Hierarchie- und Machtebenen greifen weniger. Hier ist intuitives Erkennen und sicheres Entscheiden gefordert. Das gelingt, wenn die Unternehmensperspektive verinnerlicht ist, wenn die Führungskraft weiß, was sie ausmacht und wo sie persönlich steht – und wenn die empathischen und kommunikativen Fähigkeiten, die Mitarbeiter zu erfassen, entsprechend ausgereift sind.